Die Hydrotherapie für Hunde ist die physiotherapeutische Therapie im Wasser. Dabei spielt die gelenkschonende Auftriebskraft des Wassers, seine Temperatur und seine Massagewirkung eine große Rolle. Sie wird eingesetzt zur Prävention sowie zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten zur Schmerzlinderung am Bewegungsapparat sowie zum Muskelaufbau. Auch das Herz-Kreislauf-System kann mithilfe der Wassertherapie angeregt und stabilisiert werden.

Gerade für ältere Hunde mit Gelenkproblemen, übergewichtige Hunde oder vor oder nach Operationen ist die Therapie im Wasser besonders hilfreich. Denn die schmerzenden Gelenke werden dank der Auftriebskraft des Wassers nur wenig belastet, aber doch sanft bewegt. Die behandelnden Hunde fühlen sich frei und leicht und haben schnell wieder Spaß an der Bewegung.

Im Wasser ist der Körper des Hundes leichter, d.h. hier lassen sich Bewegungen leichter ausführen, die an Land vielleicht nicht (mehr) möglich sind.

Die Wassertherapie für Hunde ist quasi ein “Allrounder” und kann für die meisten Hunde erfolgreich eingesetzt werden.

Trotzdem ist für die erfolgreiche Behandlung des Hundes natürlich wichtig, dass die Wassertherapie richtig angewendet wird. Die Bewegungen im Wasser sollten kontrolliert und gleichmäßig stattfinden und von erfahrenen und ausgebildeten Hunde-/Tierphysiotherapeuten stets überwacht werden.

Hydrotherapie schont die Gelenke, da der Hund nur ca. 15 % seines Körpergewichts trägt  und sich so die Rekonvaleszenzzeit erheblich verkürzt.

Sie dient der Verbesserung der Ausdauerfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems und durch die Bewegung im warmen Wasser, wird der Stoffwechsel und die Durchblutung angeregt.

Besonders geeignet ist die Hydrotherapie als Unterstützung für das Training von Sporthunden.

20 Minuten Hydrotherapie haben den gleichen Effekt, wie eine im schnellen Schritt durchgeführte Wanderung von 1.5 Stunden!